Update für Windows10 besser nicht installieren

Microsoft verteilt ab dem 8.5.2018 das große April-Update. Vorläufig solle man von der Installation des Updates besser absehen.
Nutzer, die das Update schon im Vorfeld getestet haben, berichten von 2 großen Problemen.
Werden mit dem Browser Chrome Webseiten besucht, die die Hardwarebeschleunigung nutzen, friert das Programm ein und blockiert das System. Der Taskmanager kann ebenfalls nicht aufgerufen werden um das Programm abzubrechen.
Ebenso verhält sich das Assistenzprogramm Cortana.
Helfen soll in diesen Fällen die Tastenkombination Strg + Shift + B.
Das Problem wurde von Microsoft bestätigt und es wurde ein Update angekündigt.

Der zweite Fehler betrifft die in dem Update enthaltene Funktion Timeline zu sein, die den Dateimanager lahmlegt und damit auch
die Benutzeroberfläche von Windows10 beeinträchtigt.
Die Lösung hier:
Nutzer, die das Update bereits manuell installiert haben, können sich helfen, indem sie die Cloud-Synchronisation unterbinden.
Dazu gehen sie in den Einstellungen zum Datenschutz und deaktivieren beim Aktivitätsverlauf den Eintrag
Windows meine Aktivitäten auf diesem PC mit der Cloud synchronisieren lassen.

Da Microsoft bereits an den Lösungen arbeitet und die Fehler bald beseitigt haben sollte, kann man Updates vorübergehend auszusetzen.
Die Funktion findet man in den Einstellungen, indem man auf Update & Sicherheit und dann unter Windows Update auf erweiterte Optionen klickt. Aktiviert man Updates aussetzen, pausieren Aktualisierungen für sieben Tage.
Diese Funktion steht in den Home-Varianten jedoch nicht zur Verfügung.
Eine weitere Lösung ist es, vorübergehend eine getaktete Verbindung vorzugeben. Das zeigt Windows an, dass man keine Flatrate hat und Updates grundsätzlich Datenvolumen kosten. Daher werden nur wichtige Aktualisierungen vorgenommen, wenn diese Option aktiviert ist. Dazu klickt man in der Taskleiste zunächst auf das WLAN-Symbol, dann bei der bestehenden Verbindung auf Eigenschaften und stellt den Schieberegler bei Als getaktete Verbindung festlegen auf Ein.

Bei Fragen wenden Sie sich an einen EDV-Dienstleister Ihres Vertrauens.

 

Quelle: n-tv.de

Update (23.05.2018)
Microsoft hat das Update inzwischen angepasst, sodass die Installation nun in den meisten Fällen ohne Probleme zu bereiten funktioniert.

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